Arendts Plato – unter besonderer Berücksichtigung ih¬res Denktagebuches

Harald Bluhm

Abstract


Während es viele Untersuchungen zum Verhältnis von Arendt und Aristoteles gibt, ist dies für ihre Plato-Rezeption viel weniger der Fall. Der Beitrag sucht dieses Desiderat zu beheben und rückt die umfangreiche Plato-Rezeption im Denktagebuch ins Zentrum. Dabei gewinnt Arendts philosophiegeschichtlicher Essay Tradition and the Modern Age (1954), der ihr Programm der Destruktion der abendländischen Tradition enthält, eine herausragende Bedeutung. Arendts Plato-Lesarten – so wird argumentiert – sind ebenso sehr von Heidegger beeinflusst wie sie Kritiken an ihm enthalten.


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