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Mitteilungen

 

Russian Sociological Review

 

2018. vol. 17. No. 4

Topic of the issue: Hannah Arendt and the Boundaries of the Public Sphere

Content

 
Veröffentlicht: 2018-12-31
 

In Search of the Last Agora

 

In Search of The Last Agora (2018) is a 53-minute experimental film by Rayyan Dabbous, New York, revisiting Hannah Arendt's work The Human Condition.

The film is a combination of painting, sounds, music and read excerpts of the book, which I hoped would be illustrated in a way that resonates with various topics specific to today's world, such as globalization, social media, technology and celebrity culture. See here

 
Veröffentlicht: 2018-10-29
 

Ann Pettifor ist Hannah-Arendt-Preisträgerin für politisches Denken 2018

 

Der Preis geht in diesem Jahr an die südafrikanische Ökonomin Ann Pettifor und wird am 7. Dezember 2018 um 18:00 Uhr im Bremer Rathaus überreicht.

In der Begründung der Jury heißt es: Ann Pettifor beschreibt und erläutert sehr eindringlich die politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der gegenwärtigen Geldproduktion, wie sie vorwiegend seitens der Banken in Form von digitalen Kreditvergaben betrieben wird. Im Fokus ihrer Kritik steht dabei ein sich verselbstständigender globaler Finanzsektor, der abseits der Öffentlichkeit und somit außerhalb politischer Einflussnahmen und demokratischer Kontrollen agiert.

Bekannt wurde Ann Pettifor durch ihre führende Rolle in der Jubilee 2000-Kampagne, die dazu führte, dass 35 Entwicklungsländern Schulden in einer Gesamthöhe von rund 100 Milliarden US-Dollar erlassen wurde. Bei den Expert(inn)en der Finanzwelt hat sie sich Respekt dadurch verschafft, dass sie die Finanzkrise ab 2007, eine globale Banken- und Finanzkrise als Teil der Weltwirtschaftskrise mit Beginn in der US-Immobilienkrise sehr präzise vorhergesagt hatte.

Ann Pettifor, 1949 in Südafrika geboren, ist Ökonomin und Direktorin von Policy Research in Macroeconomics (PRIME) sowie Mitglied der Organisation New Economics Foundation in London. Sie lehrt am Political Economy Research Centre der City University, London. Als geschäftsführende Direktorin von Advocacy International berät Pettifor Regierungen und Organisationen in Fragen von unabhängiger Schuldenrückführung, internationalen Finanzen und nachhaltiger Entwicklung.

Kontakt: Bildungswerk Umwelt und Kultur in der Heinrich Böll Stiftung, Bremen, Peter Rüdel ruedel.boell@arcor.de

 
Veröffentlicht: 2018-07-19
 

Deutsch-französisches Graduierten-Colloquium Colloque de recherche franco-allemand

 

Stuttgart, 25-27. Oktober 2018

Das Internationale Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) lädt jährlich deutsche und französische Doktoranden zu einem interdisziplinären Forschungskolloquium nach Stuttgart. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewerben sich mit ihrem Lebenslauf und einem Exposé ihres Beitrages, der in der Regel aus dem Dissertationsvorhaben erwächst. Moderatoren geben ihnen Hilfestellung und schlagen Brücken zwischen den Themen und Ansätzen. Die Reise- und Übernachtungskosten sowie die Verpflegung der Teilnehmenden werden erstattet.

Hannah Arendt in Frankreich und Deutschland
Neue Perspektiven auf Person, Werk und Wirkung

Person und Werk Hannah Arendts bilden im deutsch-französischen Austausch seit langem einen Forschungsgegenstand, an dem sich Debatten wie in einem Brennglas verdichten. In beiden Ländern gehört sie zu den beständig aufgerufenen Referenzgrößen der politischen Debatte. Seit jeher reicht indes das Spektrum der Einschätzungen von harscher Ablehnung einerseits bis zu geradezu naiver Verehrung andererseits.

Diese polarisierende Wirkung ihrer Persönlichkeit gilt es genauer zu verstehen. Die Beschäftigung mit Hannah Arendt erlaubt zudem einen Einblick in jene persönlich-wissenschaftlichen Netzwerke, in denen sich Arendt auf der Flucht nach Frankreich und dann in den USA bewegte. Arendts Leben und Werk lässt sich nicht nur als Distanznahme zu Heidegger verstehen, sondern zeugt auch von Auseinandersetzungen mit Karl Jaspers, Walter Benjamin, Günther Anders, Hans Jonas und nicht zuletzt Heinrich Blücher.

Neben diesen biographisch-historischen Konstellationen und werkgenetischen Fragen ist im deutsch-französischen Kontext die Rezeptionsgeschichte von besonderem Interesse. Neue Editionen, neue Forschungsergebnisse und neue Debattenbeiträge – nicht zuletzt Emmanuel Fayes scharfe Polemik gegen ihre von Heidegger stammenden Prägungen – machen deutlich, dass sich an der Diskussion über Arendt vieles über Frankreich und Deutschland lernen lässt. Der Furor, mit dem die Diskussion über Arendt bisweilen geführt wird, speist sich nicht zuletzt aus der Aktualität ihrer Themen: Flucht und Migration, Staatsangehörigkeit und Menschenrechte, Politik und Technisierung, Demokratie und Wahrheit, Nation und Erinnerung – zu vielen Streitfragen unserer Zeit enthält Arendts Werk Analysen, Beiträge oder essayistische Reflexionen, die die tagesaktuellen Diskussionen bis heute bereichern. Lassen sich diese Arbeiten nüchtern auf ihre Fruchtbarkeit befragen? Wie fallen die Antworten in Frankreich und Deutschland dabei aus? Und wie lassen sich die Differenzen in ihrer Rezeption erklären? Welche erinnerungspolitische Rolle spielt Hannah Arendt in den jeweiligen Ländern?

Um uns diesen Fragen in einem deutsch-französischen Setting zu widmen, wollen wir in einen interdisziplinären Dialog treten, der geschichtswissenschaftliche, philosophische, politikwissenschaftliche, ja vielleicht auch wissenssoziologische und literaturwissenschaftliche Perspektiven zusammenführt. Willkommen sind daher alle Vorschläge, die Beiträge zur Arendt-Forschung liefern und dabei den Blick auf deutsch-französische Wechselwirkungen oder entsprechende Vergleiche bereichern. Unsere Hoffnung ist es, damit den Doktoranden einen inspirierenden und horizonterweiternden Austausch zu ermöglichen.

Doktorandinnen und Doktoranden werden gebeten bis zum 1. Juli 2018 einen Themenvorschlag mit einer Zusammenfassung von max. zwei Seiten sowie einen Lebenslauf einzureichen.

Dr. Felix Heidenreich
Internationales Zentrum für
Kultur- und Technikforschung (IZKT)
Universität Stuttgart
Geschwister-Scholl-Straße 24
D - 70174 Stuttgart
felix.heidenreich@izkt.uni-stuttgart.de
Tel.: 0049-711-6858-4149

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Colloque de recherche franco-allemand
Stuttgart, 25-27 octobre 2018

Le Centre International pour la Recherche Culturelle et Technique (IZKT) invite chaque année des doctorants et post-docs allemands et français à un colloque de recherche interdisciplinaire qui a lieu à Stuttgart. Les participants postulent par un CV et un bref exposé de leur présentation, issue en général de leur projet de recherche. Les frais de voyage, de logement et de restauration des participants invités sont pris en charge.

Hannah Arendt en France et en Allemagne
Nouvelles perspectives sur sa personne, son oeuvre et son influence

La personne et l’oeuvre d’Hannah Arendt constituent depuis longtemps, dans les échanges francoallemands, un objet de recherche qui condense les débats et les aiguise. Dans les deux pays, elle appartient aux constantes références d’autorité dans les débats politiques. Depuis toujours les opinions à son encontre divergent, allant d’un rejet brutal d'une part à une adoration presque naïve d'autre part. Cet effet polarisant de sa personnalité doit être analysé de manière plus détaillée. Se pencher sur Hannah Arendt permet également un aperçu de ces réseaux privés-universitaires, réseaux auxquels Hannah Arendt appartenait durant sa fuite. La vie et l’oeuvre d’Arendt ne sont pas uniquement liées à une distanciation à l’égard d’Heidegger, mais témoignent également de confrontations avec Karl Jaspers, Walter Benjamin, Günther Anders, Hans Jonas ainsi que Heinrich Blücher.

En parallèle de ces considérations biographico-historiques et des questions liées à la genèse de son oeuvre, l’histoire de sa réception est d’un intérêt particulier dans le contexte franco-allemand. De nouvelles éditions, de nouveaux résultats de recherche et nouvelles contributions aux débats – en particulier la polémique autour d’Emmanuel Fayes soulignant les influences d’Heidegger sur Hannah Arendt – montrent, à partir des discussions autour d’Hannah Arendt, qu’il reste encore beaucoup à apprendre sur la France et l’Allemagne. La fureur avec laquelle le débat autour d’Hannah Arendt se déroule jusqu’à maintenant est notamment alimentée par le caractère contemporain de ses sujet : exil et migration, nationalité et droits de l’Homme, politique et technique, démocratie et vérité, nation et mémoire – autant de sujets de discorde de notre temps sont présents dans les oeuvres d’Hannah Arendt, ses analyses, articles ou essais, qui enrichissent les discussions d’actualité jusqu’à nos jours. Peut-on questionner ces travaux et leur productivité de manière objective ? Quelles sont les réponses données en France et en Allemagne ? Quel rôle politique mémoriel joue Hannah Arendt dans chacun des deux pays ?

Afin de nous consacrer à ces questions dans un cadre franco-allemand, nous souhaitons initier un dialogue interdisciplinaire rassemblant des perspectives historique, philosophique, de sciences politiques, mais également sociologique et littéraire. Toutes les propositions contribuant à la recherche sur Hannah Arendt et mettant l’accent sur les interactions franco-allemandes ou leur comparaison sont les bienvenues. Nous espérons ainsi offrir aux participants des échanges qui les
inspirent et élargissent leur horizon.

Les doctorants sont priés d’envoyer une proposition de communication (avec un résumé de max. 2 pages) et un
CV d’ici le 1er juillet 2018 à


Dr. Felix Heidenreich
felix.heidenreich@izkt.uni-stuttgart.de
www.izkt.de

 
Veröffentlicht: 2018-06-06 Weiter…
 
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