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Neuerscheinung

 
Hannah Arendt. Die Kunst, politisch zu denken
 
Maike Weißpflug
Die Kunst, politisch zu denken
 
320 Seiten, gebunden

Matthes & Seitz Berlin, 2019
ISBN: 978-3-95757-721-4
Preis: 25,00 €

Seit ihrer Wiederentdeckung in den letzten Jahren ist Hannah Arendt aus den öffentlichen Debatten zu Freiheit, Unterdrückung und Flucht kaum mehr wegzudenken. Doch nicht nur, was sie dachte, ist von schlagender Aktualität, genauso bedeutsam ist, wie sie dachte. Maike Weißpflug präsentiert uns eine unentdeckte Hannah Arendt und geht in ihrer mitreißend erzählten Studie den Quellen ihres höchst ungewöhnlichen Denkstils nach. Diese findet sie nicht in der Philosophie, sondern vor allem in ihren Lektüren von Dichtern wie Homer, Conrad und Brecht. Mit ihnen wendet sich die politische Theoretikerin gegen alle großen und umfassenden Erklärungen und Theorien und macht die kleinteilige und sinnliche Erfahrungswelt zu ihrem Ausgangspunkt: Die Kunst, politisch zu denken, besteht vor allem im Mut, sich zwischen alle Stühle zu setzen. Streitbar zu sein, setzt voraus, die Welt aus der Perspektive anderer betrachten zu können und trotzdem selbst zu denken.



 
Veröffentlicht: 2019-03-22
 

Russian Sociological Review

 

2018. vol. 17. No. 4

Topic of the issue: Hannah Arendt and the Boundaries of the Public Sphere

Content

 
Veröffentlicht: 2018-12-31
 

In Search of the Last Agora

 

In Search of The Last Agora (2018) is a 53-minute experimental film by Rayyan Dabbous, New York, revisiting Hannah Arendt's work The Human Condition.

The film is a combination of painting, sounds, music and read excerpts of the book, which I hoped would be illustrated in a way that resonates with various topics specific to today's world, such as globalization, social media, technology and celebrity culture. See here

 
Veröffentlicht: 2018-10-29
 

Ann Pettifor ist Hannah-Arendt-Preisträgerin für politisches Denken 2018

 

Der Preis geht in diesem Jahr an die südafrikanische Ökonomin Ann Pettifor und wird am 7. Dezember 2018 um 18:00 Uhr im Bremer Rathaus überreicht.

In der Begründung der Jury heißt es: Ann Pettifor beschreibt und erläutert sehr eindringlich die politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der gegenwärtigen Geldproduktion, wie sie vorwiegend seitens der Banken in Form von digitalen Kreditvergaben betrieben wird. Im Fokus ihrer Kritik steht dabei ein sich verselbstständigender globaler Finanzsektor, der abseits der Öffentlichkeit und somit außerhalb politischer Einflussnahmen und demokratischer Kontrollen agiert.

Bekannt wurde Ann Pettifor durch ihre führende Rolle in der Jubilee 2000-Kampagne, die dazu führte, dass 35 Entwicklungsländern Schulden in einer Gesamthöhe von rund 100 Milliarden US-Dollar erlassen wurde. Bei den Expert(inn)en der Finanzwelt hat sie sich Respekt dadurch verschafft, dass sie die Finanzkrise ab 2007, eine globale Banken- und Finanzkrise als Teil der Weltwirtschaftskrise mit Beginn in der US-Immobilienkrise sehr präzise vorhergesagt hatte.

Ann Pettifor, 1949 in Südafrika geboren, ist Ökonomin und Direktorin von Policy Research in Macroeconomics (PRIME) sowie Mitglied der Organisation New Economics Foundation in London. Sie lehrt am Political Economy Research Centre der City University, London. Als geschäftsführende Direktorin von Advocacy International berät Pettifor Regierungen und Organisationen in Fragen von unabhängiger Schuldenrückführung, internationalen Finanzen und nachhaltiger Entwicklung.

Kontakt: Bildungswerk Umwelt und Kultur in der Heinrich Böll Stiftung, Bremen, Peter Rüdel ruedel.boell@arcor.de

 
Veröffentlicht: 2018-07-19
 
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