Ursula Ludz

Ursula Ludz E-Mail

Ursula Ludz
Geboren 1936 in Leverkusen. Studium der Soziologie an der Freien Universität Berlin mit Abschluss als Diplomsoziologin. Danach wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Peter Christian Ludz, den sie später heiratete. Nach dessen Tod freie Übersetzerin und Herausgeberin, seit den 1980er Jahren mit Schwerpunkt „Hannah Arendt“. Lebt und arbeitet in München.


Übersetzer- und Herausgebertätigkeit

Hannah Arendt, Das Urteilen (Piper, 1985, TB 1998, 2012)

Hannah Arendt, Menschen in finsteren Zeiten (Piper, 1989, TB 2001, 2012)

Hannah Arendt, Was ist Politik? Fragmente aus dem Nachlass (Piper, 1993, TB 2003, 6. Aufll. 2017)

Hannah Arendt, Zwischen Vergangenheit und Zukunft (Piper, 1994, 2. Aufl. 2001, 2012)

Hannah Arendt und Mary McCarthy, Im Vertrauen: Briefwechsel 1949-1975 (Übers. der Arendt-Briefe, Piper, 1995, TB 1997)

Hannah Arendt, Ich will verstehen. Selbstauskünfte zu Leben und Werk, mit einer vollständigen Bibliographie (Piper, 1996, 7. Aufl. 2016)

Hannah Arendt und Martin Heidegger, Briefe 1925 bis 1975 (Klostermann, 1998, 3. Aufl. 2002, TB 4. Aufl. 2013)

Hannah Arendt, Über den Totalitarismus (zusammen mit Ingeborg Nordmann, HAIT Dresden, 1998)

Hannah Arendt, In der Gegenwart (Piper, 2000, 2012, eBook 2017)

Hannah Arendt, Denktagebuch 1950 bis 1973 (zusammen mit Ingeborg Nordmann, 2 Bde., Piper 2002, 2. Aufl. 2003, ungekürzte und durchges. Taschenbuchausgabe 2016)

Hannah Arendt, „Die Sonning-Preis-Rede, Kopenhagen 1975“ (In: Text + Kritik, Heft 166/167, 2005, S. 3-12)

Hannah Arendt, Über das Böse (Piper, 2006, TB 2007, 13. Aufl. 2019)

Hannah Arendt und Joachim Fest, Eichmann war von empörender Dummheit. Gespräche und Briefe (zusammen mit Thomas Wild, Piper 2011, 2. Aufl. 2012, TB 2013)

Hannah Arendt und Eric Voegelin, Disput über den Totalitarismus [2., erweiterte Ausgabe von Arendt, Über den Totalitarismus] (zusammen mit Ingeborg Nordmann und Michael Henkel; HAIT Dresden und Voegelin Zentrum München, 2015)

Hannah Arendt, Wie ich einmal ohne Dich leben soll, mag ich mir nicht vorstellen. Briefwechsel mit den Freundinnen Charlotte Beradt, Rose Feitelson, Hilde Fränkel, Anne Weil und Helen Wolff (zusammen mit Ingeborg Nordmann, Piper 2017; TB 2019)

Hannah Arendt, Wir Juden. Schriften 1932 bis 1966 (zusammen mit Marie Luise Knott, Piper 2019)

Aufsätze (seit 2000)

„Comprendre signifie ‚être vivant’. Remarques sur la philosophie personnelle de Hannah Arendt" (1995), in: Hannah Arendt, L’Humaine condition politique, hrsg. von Etienne Tassin, o.O.: L’Harmattan, 2001, S. 245-261.

„Hannah Arendt und ihr Totalitarismusbuch. Ein kurzer Bericht über eine schwierige Autor-Werk-Geschichte“, in: Totalitäre Herrschaft und republikanische Demokratie. Fünfzig Jahre The Origins of Totalitarianism von Hannah Arendt, hrsg. von Antonia Grunenberg unter Mitarbeit von Stefan Ahrens und Bettina Koch, Frankfurt am Main etc.: Peter Lang (Hannah Arendt-Studien, 1), 2003, S. 81-92.

„‘My trouble was that I had never wished to belong’. Mit einer Selbst-Reflexion dankt Hannah Arendt für den Sonning-Preis“, in: Text + Kritik, Heft 166/167 (Hannah Arendt), September 2005, S. 13-17.

„Hannah Arendt: feminini generis”, translated by Garrath Williams and the author, in: Hannah Arendt: Critical Assessment of Leading Political Philosophers, ed. by Garrath Williams, 2 vols., London-New York: Routledge, 2006, v. 2, pp. 348-357.

„Hannah Arendt und die Politik” (2004), in: Im Namen einer besseren Welt: Rosa Luxemburg – Hannah Arendt – Simone Weil – Dorothee Sölle, hrsg. von Annegret Brauch, Karlsruhe: Ev. Akademie Baden (Herrenalber Forum, 47), 2006, S. 37-59.

„Arendt’s Observations and Thoughts on Ethical Questions“, in: Social Research, vol. 74, No. 3, Fall 2007, S. 797-810.

„Das nie-vergessene Unvergessbare. Anmerkung zur Liebesgeschichte Hannah – Martin“, in: Dichterisch denken. Hannah Arendt und die Künste, hrsg. von Wolfgang Heuer und Irmela von der Lühe, Göttingen: Wallstein, 2007, S. 84-94.

Artikel „Werke und Werkgruppen, Einleitung: ‚Zweisprachigkeit’, ‚Veröffentlichungsgeschichte’“; „Was ist Politik?“; „Martin Heidegger (Briefwechsel)“; „Ton-und Filmdokumente“, in: Arendt-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, hrsg. von Wolfgang Heuer, Bernd Heiter und Stefanie Rosenmüller, Stuttgart-Weimar: Verlag J. B. Metzler, 2011, S. 12-20; S. 58-60; S. 154-158; S. 398-399.

“Nur ein Bericht? Hannah Arendt und ihr Eichmann-Buch“, in: Werner Renz (Hg.), Interessen um Eichmann: Israelische Justiz, deutsche Strafverfolgung und alte Kameradschaften, Frankfurt/New York: Campus Verlag (Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 20), 2012, S. 259-288.

„On the Truth-and-Politics Section in the Denktagebuch“, in: Roger Berkowitz und Ian Storey (Hg.), Artifacts of Thinking: Reading Hannah Arendt’s Denktagebuch, New York: Fordham University Press, 2017, S. 37-50.


Die Veröffentlichungen in Hannah Arendt Newsletter und HannahArendt.net (seit 1999)
sind über die Suchfunktion auf der Website „HannahArendt.net“ unter „Archiv“ abrufbar.


Hörbuch
Hannah Arendt, Von Wahrheit und Politik: Reden und Gespräche, Auswahl und Begleittext von Ursula Ludz,
München: Hörverlag (Audio Books B Stimmen der Philosophie), 1999, 2006; 4 Cassetten und 5 CD.


Fernsehdokumentationen
Rückblende – Hannah Arendt von Ursula Ludz und Liesgret Schmitt-Klink. WDR, 1986 (ca. 20’).

Denken und Leidenschaft – Hannah Arendt von Jochen Kölsch (Drehbuch: Ursula Ludz und Clarissa Ruge). BR/arte, 2006 (ca. 60’). Engl. Fassung: Hannah Arendt – A Passionate Thinker.